Sand
Die Entstehung von Sand - ein fortwährender Kreislauf
Sand ist ein loses Sedimentgestein und entsteht durch die Verwitterung von Magmatiten bzw. Metamorphiten. In der Natur werden diese Gesteine durch physikalische und chemische Prozesse in ihre kristallinen Bestandteile zerlegt. Die Beschaffenheit des resultierenden Sandes richtet sich dabei in erster Linie nach der Zusammensetzung des Ausgangsmaterials, verändert sich aber durch weiteren Transport an der Erdoberfläche (z.B. durch Wasser). So finden sich in Flüssen meist Ansammlungen verschiedenster Sandtypen, die bedingt durch die gleiche Flussrichtung zusammengeführt werden und somit eine Mischform ergeben.
Sand entsteht aber nicht nur aus anderen Gesteinen, er lagert sich langfristig ab und wird wieder zu festem Sedimentgestein. Dieses wird nach und nach in die Tiefe verschoben, wo es durch Metamorphose aufgrund von Druck und Hitze in andere Gesteinsarten umwandelt wird. Die resultierenden Gesteine gelangen z.B. durch tektonische Aktivität wieder an die Erdoberfläche, wo sie abermals zu Sand verwittern.
Wer also Natur entdecken oder gar Natur erforschen möchte, kommt um Sandlandschaften die mit keinem Rasen und Kunstrasen zu vergleichen sind, nicht herum, auch wenn diese auf den ersten Blick durch Vegetationsarmut oder gar Vegetationslosigkeit geprägt zu sein scheinen. Und doch findet sich gerade auch in Sandwelten eine an die Witterungsbedingungen optimal angepasste Vielzahl an Fauna und Flora, die noch lange nicht abschließend erforscht ist.
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